16.06.2016

Digitalisierte Produktion und Industrie 4.0 erfordern wirksames Stammdatenmanagement

Stammdaten bilden das Rückgrat der Geschäftsprozesse, sie sind die Grundlage für Planung, Steuerung und Controlling – in jedem Unternehmen. Dass es mit der Qualität der Stammdaten vielfach nicht zum Besten bestellt ist, ist seit langem bekannt. Qualitätsprobleme liegen bei Stammdaten insbesondere in der Vollständigkeit, Aktualität und Korrektheit. Die häufigsten Ursachen für schlechte Stammdaten sind menschliche Fehler, unklare Zuständigkeiten und mangelndes Verständnis. Die Konsequenzen sind weitreichend: Schlechte Stammdatenqualität führt zu vermehrten internen Rückfragen, höheren Durchlaufzeiten, Mehrkosten in operativen Prozessen und zu einer mangelhaften Prozessqualität.

Die Anforderungen an das Management von Stammdaten wachsen mit der Industriewelt 4.0 einmal mehr. Das gilt nicht nur für Großunternehmen. Auch kleine und mittlere Unternehmen können sich nicht um die Aufgabe drücken, sich mit ihrer Datenqualität zu beschäftigen. Denn: „Digitalisierte Produktion und Industrie 4.0 gehen nicht ohne wirksames Stammdatenmanagement“, sagt Volker Schnittler, Referent für Unternehmenssoftware beim Branchenverband VDMA.

Das Magazin „MaschinenMarkt“ beschreibt in seinem aktuellen Beitrag „Ohne Stammdaten kein vernetztes Business“  die Herausforderungen an ein zeitgemäßes Stammdatenmanagement.

04.03.2016

Stammdatenmanagement und die Herausforderungen durch Industrie 4.0 und Big Data

Teil 2/2

Mit Blick auf die künftigen Produktionsprozesse besteht die technologische Herausforderung darin, die riesigen Datenmengen schnell aufzubereiten und zu analysieren, so Manfred Wittenstein, Aufsichtsratsvorsitzender der Wittenstein AG.

Herausforderung Datenaustausch: Ohne Stammdatenmanagement läuft nichts

Eine der größten Aufgaben durch Industrie 4.0 sei daher das Beherrschen des Datenaustauschs über die verschiedenen Wertschöpfungsketten der Produktions- und Fertigungsprozesse hinweg. Dafür gelte es, Datenverteilung, Datenqualität, Datensicherheit und das Datenwachstum übersichtlich darzustellen und zu kontrollieren, kommentiert Josef Glöckl-Frohnholzer, COO des Cloud-Dienstleisters Zimory. Um diese Aufgabe zu bewältigen, ist der Einsatz von Stammdatenmanagementsystemen unerlässlich. Nur mit ihrer Hilfe lassen sich Datenqualität und gleichzeitig Data-Governance-Aspekte über die Geschäftsprozesse hinweg sicherstellen. Gerade in der Produktion spielen Stammdaten eine wichtige Rolle (siehe das Beispiel VW in Teil 1); damit geht ein höherer Anspruch an die Datenqualität einher. Werden beispielsweise Stücklisten nicht korrekt gepflegt, verzögert sich die Zusammenstellung des Produktes erheblich, Lieferverzögerungen und erhöhte Kosten sind die Folge. Findet der Datenaustausch in der Industrie 4.0 automatisiert zwischen den intelligenten Objekten und Produktionsanlagen statt, verschwinden mehr und mehr die menschlichen „Schnittstellen“, die Datenqualität sicherstellen können.

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19.02.2016

Stammdatenmanagement und die Herausforderungen durch Industrie 4.0 und Big Data

Teil 1/2

Was Fertigung und Produktion der Zukunft angeht, so steht eines fest: Sie wird sich radikal verändern. So radikal, dass nach der Einführung mechanischer Produktionsanlagen mithilfe von Wasser- und Dampfkraft (erster mechanischer Webstuhl, 1784), der Einführung arbeitsteiliger Massenproduktion mithilfe von elektronischer Energie (erstes Fließband, 1870) und dem Einsatz von Elektronik und IT zur weiteren Automatisierung der Produktion (erste Speicherprogrammierbare Steuerung, 1969) von einer vierten industriellen Revolution auf Basis sogenannter cyber-physischer Systeme gesprochen wird.

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