Strategiegipfel für Stammdaten- und Beteiligungsmanagement

Datenqualität: Legen Sie für Ihre Daten die Hand ins Feuer?

Schaffen Sie nachhaltige Datenqualität für Beteiligungs- und Stammdaten

28. April 2015, Frankfurt am Main

Schon seit Jahren wird auf das Problem der mangelnden Datenqualität in den Unternehmen – und dessen ökonomische Folgen – hingewiesen, und trotzdem scheint sich nichts Grundsätzliches zu ändern. Schlechte Datenqualität zählt kontinuierlich zu den Top-3-Problemen der Business Intelligence; Fachbereiche beklagen, es gebe keinen zentralen Ort, der die "wahren" Daten bereithält ("Single Point of Truth").

Rund 80 Prozent der Mitarbeiter haben ein "durchschnittliches, geringes oder gar kein Vertrauen" in die Datenqualität ihrer Unternehmen (laut BARC Studie "Datenqualitätsmanagement: Organisation und Initiativen"). Schlechte Datenqualität habe sinkende Mitarbeiter- und Kundenzufriedenheit sowie steigende Kosten zur Folge. Eins ist daher klar: Datenqualitätsprojekte stärken nachweislich das Vertrauen der Anwender in ihre Daten.

Mehrwert hoher Datenqualität nutzbar machen
Nicht nur das Vertrauen in die Daten leidet, fehlende Datenqualität wirkt sich nicht zuletzt in realen Kosten aus. Schätzungen zufolge liegt der negative Effekt schlechter Datenqualität bei 8 bis 12 Prozent des operativen Gewinns. Nicht umsonst stellen Stammdaten aller Domänen (z.B. Produkt-, Finanz-, Lieferanten-, Kunden- und Personalstammdaten) einen oft unterschätzten Vermögenswert dar. Als Grundlage von Unternehmensentscheidungen wirken sich verlässliche Stammdaten positiv auf die Prozesseffizienz aus und sorgen für Kosteneinsparungen. Zudem steigen im Zeitalter von Big Data die Anforderungen an die Qualität von Stammdaten und an den Umgang mit ihnen einmal mehr.

Sind die relevanten Geschäftsprozesse identifiziert, können neu definierte Stammdatenpflegeprozesse – mit der damit verbundenen Data Governance – innerhalb einer Stammdatenmanagementlösung abgebildet werden. Bringt man dann noch zugehörige Stammdaten der Domänen zusammen, ist es ein Leichtes, einen "Golden Record" für beispielsweise Kunden, Produkte, Lieferanten zu bilden und gleichzeitig Wechselwirkungen zwischen diesen Domänen zu erkennen. Man erhält einen 360-Grad-Blick auf die Stammdaten über alle Domänen hinweg.

Ein effizientes Beteiligungsmanagement basiert gleichfalls auf einer hohen Datenqualität und zudem auf Prozessoptimierungen bei der Verwaltung und Steuerung des Beteiligungsportfolios. Arbeiten verschiedene Abteilungen der Tochtergesellschaften und der Konzernzentrale zusammen mit einem Datenpool, können Kosteneinsparungen und letztendlich ein Wettbewerbsvorsprung erzielt werden.

Experten zeigen den Weg zur Datenqualität
Auf dem Strategiegipfel geben Experten aus Wirtschaft und Wissenschaft Antworten auf folgende, zentrale Fragestellungen der beiden Themenschwerpunkte Stammdatenmanagement und Beteiligungsmanagement:

  • Warum sind Datenbereinigung und Konsolidierung nur der erste Schritt in Richtung Datenqualität?
  • Wie lässt sich Datenqualität in Unternehmen nachhaltig sicherstellen, und wie lässt sie sich messen?
  • Wie können komplexe Geschäftsprozesse im Beteiligungsmanagement und im Stammdatenmanagement standardisiert abgebildet werden? Wie lassen sich Prozesse effektiver gestalten?

Diskutieren Sie mit Experten von Fraunhofer IAO, Wolfgang Martin Team, IFCC, Merck, ÖBB, TÜV Rheinland und zetVisions, wie Sie Ihre Datenqualität optimieren und durch Kollaboration mehr aus Ihren Unternehmensdaten herausholen – so dass Sie zukünftig die Hand für Ihre Daten ins Feuer legen können.

Mit Profiler Suzanne Grieger-Langer haben wir ein themenfremdes, aber reizvolles Highlight in der Agenda. Sie ist spezialisiert auf die Erkennung von persönlichen Potenzialen, aber auch von Betrug. Die Bestseller-Autorin ist Lehrbeauftragte der renommiertesten Wirtschaftshochschulen Europas. Seit über 20 Jahren instruiert sie Agenten wie auch Entscheider der Wirtschaft und Wissenschaft. Lassen Sie sich durchleuchten und seien Sie gespannt!

Die praxisnahen Vorträge der Themenbereiche Stammdatenmanagement und Beteiligungsmanagement richten sich an Verantwortliche und Leiter der Bereiche Informationstechnologie, Stammdatenmanagement, Datenqualität, Data Governance, Ablauforganisation, Betrieb, Business Process Management, Finanzen, Controlling, Accounting, M&A, Recht und Organisation aus mittleren und großen Unternehmensgruppen.

Anmeldung

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Veranstaltungsflyer mit Faxformular

Agenda

Ab 9:30

Empfang und Registrierung
10:00-10:30

Begrüßung
Datenqualität: Legen Sie für Ihre Daten die Hand ins Feuer?

Monika Pürsing, zetVisions AG

10:30-11:30

Impulsvortrag: Herausforderungen begegnen - 007 statt 08|15!
Suzanne Grieger-Langer, Profiler

11:30-12:15

Datenqualitätsmanagement - Messen um zu managen

  • Informationen als virtuelles Kapital
  • Kennzahlen und Kriterien der Datenqualität
  • Von organisatorischen und technischen Symptomen zum kontinuierlichen Verbesserungsprozess

Johannes Sautter, Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO

12:15-13:15

Mittagspause / Networking

Aufteilung in Breakout Sessions

Session: Stammdatenmanagement
13:15 - 14:00

Die Rolle des Stammdatenmanagements im digitalen Unternehmen

  • Das digitale Unternehmen, ein informationsgesteuertes Unternehmen
  • Trends im Stammdatenmanagement
  • Resümee: Infonomics oder "Information as an Asset"

Dr. Wolfgang Martin, Wolfgang Martin Team

14:00-14:45

Stammdatenqualität als Erfolgs- und Überlebensfaktor: Die schnellen Veränderungen im "Multi-Channel-Handel" verlangen Flexibilität

  • Welche Veränderungen in den Handelsstrukturen zeichnen sich ab?
  • Was können wir von AmazonSupply lernen?
  • Welche Nischen bleiben dem kleineren Händler?
  • Warum brauchen wir "flexible" Stammdaten?

Prof. Ulrich L. Manz, IFCC

14:45-15:30

Kaffeepause / Networking

15:30-16:15

Implementierung der eigenen Stammdatenmanagement-Lösung: Wenn Kollegen zu Kunden werden (Kundenstammdaten)

  • Von der Idee zum hauseigenen Projekt
  • Herausforderungen
  • Projektvorgehen
  • Status quo und Ausblick
  • Lessons Learned

Monika Pürsing & Tobias Jakob, zetVisions AG

16:15-17:00

Multi-Domain Master Data Management Lösung zetVisions SPoT live erleben

Tobias Jakob, zetVisions AG

Session: Beteiligungsmanagement

13:15-14:00

Praxisbericht: Merck - Living Innovation
Beteiligungsmanagement beim ältesten pharmazeutisch-chemischen Unternehmen der Welt

  • Verbesserung der Datenqualität
  • Standortmanagement durch zentrale Adressen und Adresszuweisungen
  • Change Management

Andreas Bieker, Merck KGaA

14:00-14:45

Praxisbericht: BetMan - Beteiligungsmanagement auf Basis zetVisions CIM beim ÖBB-Konzern

  • Optimierte Datenerfassung
  • Prozessoptimierungen
  • Erhöhung der Datenqualität

Herwig Rauch, ÖBB AG

14:45-15:30

Kaffeepause / Networking

15:30-16:15

Roundtable Discussion: Erfahrungsaustausch Beteiligungsmanagement
Ihr Moderator: Jürgen Blumhofer, TÜV Rheinland AG

16:15-17:00

Beteiligungsmanagementlösung zetVisions CIM live erleben
Andreas Stock, zetVisions AG

Plenum
Ab 17:15

Abschluss und Fazit
Monika Pürsing, zetVisions AG

Anschließend Get-Together mit Imbiss / Networking

 

Ihre Experten

Profiler Suzanne Grieger-Langer ist spezialisiert auf die Erkennung von persönlichen Potenzialen, aber auch von Betrug. Die Bestseller-Autorin ist Lehrbeauftragte der renommiertesten Wirtschaftshochschulen Europas. Seit über 20 Jahren instruiert sie Agenten wie auch Entscheider der Wirtschaft und Wissenschaft.

Johannes Sautter ist Dipl.-Informatiker der Fachrichtung Medieninformatik und nach einer Tätigkeit als Software-Entwickler seit 2011 wissenschaftlicher Mitarbeiter im Team Informationsmanagement des Fraunhofer IAO. Als Projektleiter hat er die Entwicklung eines Data Governance Konzeptes sowie einer Informationsarchitektur bei der AOK Baden-Württemberg verantwortet. Darüber hinaus hält er Vorträge und Seminare zum Thema Stammdatenmanagement und koordiniert Anwenderanforderungen sowie das IT-Projektmanagement in einem internationalen Forschungsvorhaben zu Informationsmanagement in der Zivilen Sicherheit.

Dr. Wolfgang Martin ist ein europäischer Experte auf den Gebieten Business Intelligence, Performance Management, Analytik und Big Data, Business Process Management, Information Management und Information Governance, Customer Relationship Management (CRM), Cloud Computing (SaaS, PaaS). Sein Spezialgebiet sind die Wechselwirkungen technologischer Innovation auf das Business und damit auf die Organisation, die Unternehmenskultur, die Businessarchitekturen und die Geschäftsprozesse. Dr. Wolfgang Martin ist Mitglied im Boulder BI Brain Trust und seit 10 Jahren Vorsitzender des IIR Forum Stammdatenmanagement. Er ist Inhaber des von ihm in 2001 gegründeten Wolfgang Martin Teams. Davor war Dr. Martin über 5 Jahre lang bei der META Group, zuletzt als Senior Vice President International Application Delivery Strategies. Darüber hinaus kennt man ihn aus (TV-)Interviews, durch Fachartikel in der Wirtschafts- und IT-Presse, als Autor von Strategic Bulletins und White Paper zu Themen rund um Enterprise Software und als Co-Editor der CRM-Expert-Site.

Prof. Dr. Ulrich Manz absolvierte nach seiner Ausbildung zum Industriekaufmann das Studium der Betriebswirtschaftslehre. Anschließend promovierte er an der Universität der Bundeswehr in München. Er sammelte über zehn Jahre Erfahrung als Unternehmensberater in namhaften Unternehmen, wie z. B. Bosch und BASF. Seit 20 Jahren ist er Professor an verschiedenen Hochschulen. Prof. Dr. Ulrich Manz ist Mitglied des wissenschaftlichen Beirats von eCl@ss und Verfasser von mehreren Fachartikeln z. B. über Stammdatenmanagement. Er begleitet viele Praxisprojekte sowohl in kleineren als auch in großen Unternehmen. Außerdem ist er Gründer der IFCC GmbH, einem bekannten Unternehmen für Stammdatenaufbereitung und Entwicklung von Beschaffungsstrategien.

Andreas Bieker war als Projektleiter verantwortlich für die Einführung von zetVisions CIM bei der Merck KGaA. Dort betreut er im Bereich Group Standards and Systems den Bereich Konzernstammdaten im Finanz- und Konsolidierungsumfeld. Vor seiner Tätigkeit bei Merck war er bei verschiedenen Industrie- und Beratungsunternehmen als Berater für SAP Qualitätsmanagement und Informationssysteme tätig.

Herr Mag. Herwig Rauch ist in der ÖBB-Holding AG im Bereich Konzernrechnungswesen beschäftigt. Hier ist er neben der Erstellung von Monats- und Jahresabschlüssen und der Weiterentwicklung des Konzernreportings verantwortlich für die Beteiligungsmanagementsoftware zetVisions CIM.

Jürgen Blumhofer ist seit 2002 beim TÜV Rheinland und seit 2012 für die TÜV Rheinland AG als Leiter Zentrales Beteiligungsmanagement tätig. In dieser Rolle war er verantwortlich für den Auswahlprozess, Implementierung und Aufbau eines zentralen Beteiligungsmanagements (zetVisions CIM) für die TÜV Rheinland Gruppe. Von 2002 bis 2012 war er als CFO bei der TÜV Pfalz GmbH tätig. Außerdem ist er seit 2008 Aufsichtsratsvorsitzender der Weiss AG.

Monika Pürsing ist seit 2010 Vorstand der zetVisions AG und seit dem 1. Januar 2011 CEO. Als Leiterin des Produktmanagements seit März 2006 hat sie bereits zuvor die Ausrichtung des Unternehmens maßgeblich mitgeprägt. Vor ihrer Zeit bei zetVisions hat sie zahlreiche internationale Projekte im Umfeld von Stammdatenmanagement-Lösungen geleitet und Kunden bei der Prozessgestaltung beraten.

Andreas Stock ist als Head of Presales für die Presales-Aktivitäten der zetVisions AG verantwortlich und agiert als Schnittstelle zwischen Produktmanagement und Kunden. Vor zetVisions war er zehn Jahre für die Softwareunternehmen SAS Institute und Hyperion Solutions (Oracle) in den Bereichen EPM und BI tätig. Im Beteiligungsmanagement verfügt er über acht Jahre Erfahrung.

Tobias Jakob, Diplomingenieur in technischer Informatik, greift auf einen Erfahrungsschatz von mehr als zehn Jahren im Bereich SAP-Anwendungen und Entwicklung zurück. Bei der zetVisions AG ist er u.a. für das Product Management, Weiterentwicklung und Aufbau der unterschiedlichen Datenmodelle der SAP-basierten Stammdatenmanagementlösung zetVisions SPoT verantwortlich. Weiterhin verantwortet er als Head of CIM Custom Development kundenspezifische Entwicklungen im Rahmen der SAP-basierten Beteiligungsmanagementlösung zetVisions CIM.

Veranstaltungsort

THE SQUAIRE Conference-Center
THE SQUAIRE 12
Am Flughafen
60549 Frankfurt am Main
www.thesquaire-conference.com

Ihr Ansprechpartner für Anmeldungen

zetVisions AG
Ines Dobschat
Speyerer Straße 4
69115 Heidelberg
ines.dobschat@zetvisions.com
Tel. +49 (0) 6221 33938-663
Fax +49 (0) 6221 33938-922